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     Lösung: wab_oeb_Logelei 2

Im fernen Lande wohnte ein Beduine, der hatte drei Söhne und 17 Kamele. Als er seine Zeit für gekommen hielt, regelte er sein Erbe:

der älteste Sohn erhalte die Hälfte der Kamele, der Zweite ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel.

Als nun die Zeit gekommen war, wollten die Söhne, wie es der Vater gewollt, den Nachlass verteilen; aber oh Schreck, sie hätten ja einige Kamele schlachten müssen, das wollten sie nicht. Was tun?

Da kam der „Weise“, auch ein Beduine auf seinem Kamel daher geritten, hörte sich die Nöte der drei Söhne an, sprang dann von seinem Kamel und stellte es zu den anderen 17. „Nun teilet!“ sprach er, „aber schnell; ich muss weiter“.

Der erste Sohn nahm sich also 9 Kamele (die Hälfte von 18), der zweite Sohn also 6 (ein Drittel), der Jüngste also 2 (ein Neuntel).

Da sprang der Weise mit einem gewaltigen Satz auf sein Kamel und ritt mit feinem Grinsen davon.

Die drei starrten ihm nach, jeder zählte heimlich seine Kamele durch, alles stimmte; danach flüsterte der Älteste „das war Zauberei?!, „Ja, das war Zauberei!!“, antworteten die anderen.

Was glauben Sie, war es wirklich Zauberei!? Oder wo liegt der Hund, pardon, das Kamel begraben?

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Lösungsweg: der kleinste gemeinsame Nenner der Brüche ist 18, also >>

Der älteste Sohn erhält     1/2 = 9/18

Der zweite Sohn erhält      1/3 = 6/18

Der jüngste Sohn erhält    1/9 = 2/18

Wenn man alle 18.tel Brüche zusammenzählt, erhält man 9+6+2 =17,

also 17/18, das heisst, der Vater hat nicht sein komplettes Besitztum von 17 Kamelen vererbt: 1/18 Kamel „fehlt“.